WortSehnsucht - Sehnsucht nach Worten. Schreibpassion und Wortmalerei. Lyrik | Kurzprosa | Gedanken von Sella Moll. In Zeiten von Kurznachrichten, Smileys und GIFs: Ohne Worte verstummt die Welt, obwohl sie uns immer lauter erscheint.
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auf verschlungenen wegen
das leben wandelt sich
wie die zeit sich wandelt
über dem leben
auf verschlungenen wegen
alleine aber nicht einsam
ist man überall
am rande stehend
und denkend
anders als man es
von anderen kennt die welt
keine einheit
jeder zieht an einem
strang, der mit keinem
verbunden ist
lose schlängeln sie
auf den wegen
jeder kriegt einen
zu fassen und hält ihn fest
und doch springt
der zug des lebens
aus den gleisen,
die welt gerät aus den fugen
und die hoffnung
stirbt zuletzt.
©Sella Moll /2019
.
wie die zeit sich wandelt
über dem leben
auf verschlungenen wegen
alleine aber nicht einsam
ist man überall
am rande stehend
und denkend
anders als man es
von anderen kennt die welt
keine einheit
jeder zieht an einem
strang, der mit keinem
verbunden ist
lose schlängeln sie
auf den wegen
jeder kriegt einen
zu fassen und hält ihn fest
und doch springt
der zug des lebens
aus den gleisen,
die welt gerät aus den fugen
und die hoffnung
stirbt zuletzt.
©Sella Moll /2019
.
träume so nah
träume so nah
aus der sehnsucht geboren
von der stille umarmt
auf hoffnung gebettet
unter leuchtendem himmel
warten sie geduldig
bis wir sie finden
sie reichen uns die hand ...
©Sella Moll /2019
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aus der sehnsucht geboren
von der stille umarmt
auf hoffnung gebettet
unter leuchtendem himmel
warten sie geduldig
bis wir sie finden
sie reichen uns die hand ...
©Sella Moll /2019
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am ende des tages
auf nächtlichen straßen
stehle ich mich davon
lasse den sterbenden tag
hinter mir
er schenkte mir nichts
außer luft und atem
und das war schon viel.
die hoffnung wurde grau
wob sich in das muster
des dämmernden himmels hinein
leise, ohne klagen
ich hatte es nicht bemerkt
die hoffnung
auf dieses und jenes
doch am ende des tages
färbt sie sich grau
und schwindet
bis sie in der seele
der schwarzen nacht
verschwindet
ich finde sie nicht mehr
und auch die sonne
am morgen bringt sie mir
nicht mehr zurück.
©Sella Moll /2019
stehle ich mich davon
lasse den sterbenden tag
hinter mir
er schenkte mir nichts
außer luft und atem
und das war schon viel.
die hoffnung wurde grau
wob sich in das muster
des dämmernden himmels hinein
leise, ohne klagen
ich hatte es nicht bemerkt
die hoffnung
auf dieses und jenes
doch am ende des tages
färbt sie sich grau
und schwindet
bis sie in der seele
der schwarzen nacht
verschwindet
ich finde sie nicht mehr
und auch die sonne
am morgen bringt sie mir
nicht mehr zurück.
©Sella Moll /2019
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